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Von Erfahrung profitieren

Das Starterset Elektromobilität ist das Informationsportal für Kommunen und weitere relevante Akteure rund um den Auf- und Ausbau von emissionsarmer und effizienter Elektromobilität.
Hier fließen die Erfahrungen und Ergebnisse aus den Modellregionen Elektromobilität BMVI und dem Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) in Form von praktischen Handlungsempfehlungen zusammen.

Zahlreiche Projektpartner (Automobilhersteller, Energieversorgungsunternehmen, Kommunen, Verkehrsbetriebe, wissenschaftliche Einrichtungen und weitere) waren und sind in vielfältigen Projekten in den Aufbau von Elektromobilität mit Batterie und Brennstoffzelle eingebunden und tragen zur Erweiterung des Startersets bei.

Der Fahrplan Elektromobilität unterstützt bei der Implementierung des Themas Elektromobilität in die kommunalen Strukturen. Die Bausteine ÖPNV, Individualverkehr,Gewerbeverkehr, Kommunale Flotte und Tank- und Ladeinfrastruktur bieten umfangreiche Informationen und Praxistipps für die konkrete Umsetzung.

Koordination

Förder-
programme

Umsetzung des Startersets Elektromobilität

Mobilität und Energieversorgung von morgen müssen effizient und emissionsarm sein. Hier bieten die Technologiefelder Wasserstoff, Brennstoffzelle und batterieelektrische Antriebe große Potenziale für saubere Mobilität, effiziente Strom- und Wärmeversorgung sowie als Speichermedien für Erneuerbare Energien. Industrie, Wissenschaft und Politik haben das erkannt und arbeiten in strategischer Allianz an der Marktvorbereitung dieser Technologien.

Die NOW GmbH Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie ist verantwortlich für die Koordination und Steuerung des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) und der Förderrichtlinie Elektromobilität des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Beides sind Programme zur Marktvorbereitung der entsprechenden Technologien. Gefördert werden Forschungs-, Entwicklungs- und in erster Linie Demonstrationsaktivitäten.

Im Auftrag des BMVI unterstützt NOW zudem bei der Weiterentwicklung der Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie und Umsetzung der EU Richtlinie 2014/94/EU über den Aufbau von Infrastruktur für alternative Kraftstoffe (CPT).

Emissionsarme Mobilität fördern

Damit die Elektromobilität in Deutschland in der Breite ein Erfolg wird, fördern die Bundesministerien für Bildung und Forschung (BMBF), Umwelt und Bau (BMUB), Wirtschaft und Technologie (BMWi) und Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) im Rahmen der Schaufenster Elektromobilität und des Nationalen Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie entsprechende Projekte. Bereits seit 2009 treibt das BMVI den Aufbau von Elektromobilität im Rahmen der Modellregionen Elektromobilitätvoran.

Modellregionen Elektromobilität

Mit dem Förderprogramm Modellregionen Elektromobilitätunterstützt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) eine übergreifende Zusammenarbeit von Industrie, Wissenschaft und öffentlicher Hand, um die Verankerung der Elektromobilität im Alltag voranzutreiben. In Ergänzung zu den von der Bundesregierung geförderten Schaufenstern steht hier der regionale Bezug insbesondere auch durch die Beteiligung von Kommunen im Vordergrund. In den einzelnen Projekten wird so — angepasst an die jeweiligen Bedingungen und Bedürfnisse vor Ort — erprobt, wie elektromobile Anwendungen im öffentlichen Raum eingesetzt werden können und welche Maßnahmen hierfür in Raum- und Stadtentwicklung sowie Verkehrspolitik notwendig sind.

Die Förderung der Elektromobilität erstreckt sich über alle zentralen Handlungsfelder. In Ergänzung zu den einzelnen Projekten werden daher in wissenschaftlicher Begleitforschung übergeordnete Themen bearbeitet. Hier werden sämtliche Aspekte der Elektromobilität betrachtet, angefangen bei der Perspektive der Nutzer, über die Weiterentwicklung der Antriebs- und Fahrzeugtechnologie, Themen der Sicherheit und Infrastruktur, der Integration von Elektromobilität in öffentliche und betriebliche Flotten bis hin zu Fragen der Raum- und Stadtentwicklung und des Ordnungsrechts. Die verschiedenen Themenfelder ermöglichen dabei einen fundierten Erfahrungsaustausch und die Vernetzung strategisch-konzeptioneller Partner.

Das Nationale Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP)

Eine nachhaltige und emissionsarme Energieversorgung erfordert langfristig die Abkehr von fossilen Brennstoffen. Das bedeutet, dass die Bedeutung der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie künftig weiter wachsen wird. Um eine Entwicklung hin zur Marktreife von Produkten dieser zukunftsgerichteten Technologien zu beschleunigen, haben Bund, Industrie und Wissenschaft 2006 das auf zehn Jahre angelegte Nationale Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) initiiert. Das Fördervolumen des Programms umfasst 1,4 Milliarden Euro.

Zielvorgabe ist: Aus Forschungs- und Entwicklungsprojekten zur Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie sollen marktfähige Produkte entstehen. In den Entwicklungsprozess sollen möglichst viele Industrieunternehmen, mittelständische Betriebe, Anwender und Forschungseinrichtungen einbezogen werden. Anschauliche Demonstrationsprojekte sollen die Alltagstauglichkeit von bereits einsatzfähigen Wasserstoff- und Brennstoffzellenprojekten unter Beweis stellen. Die Forschungsgelder sind somit nicht nur Investitionen in eine saubere Umwelt, sondern auch für zukunftsfähige Arbeitsplätze in Deutschland.