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ELEKTROMOBILITÄTSKONZEPT: LEADER-REGION RHEIN-WIED ERHÄLT ZUWENDUNGSBESCHEID

Foto: Philipp Plum

Nachhaltige Mobilität in der Region, die zu geringeren Umweltbelastungen und höherer Lebensqualität führt und langfristig Vorteile für Wirtschaft und Beschäftigung sowie für Wohnen und Freizeit führt – das ist das Ziel der Bürgermeister der LEADER-Region Rhein-Wied: Hans-Günter Fischer (Linz am Rhein), Karsten Fehr (Unkel), Beauftragter Reiner W. Schmitz (Bad Hönningen) und Hans-Werner Breithausen (Rengsdorf-Waldbreitbach).

Einen ersten wichtigen Baustein zur Erreichung einer nachhaltigen Mobilität sehen die Bürgermeister in der Erstellung eines interkommunalen und integrierten Elektromobilitätskonzeptes für die LEADER-Region Rhein-Wied, die aus den Verbandsgemeinden Linz am Rhein, Unkel, Bad Hönningen und der ehemaligen Verbandsgemeinde Waldbreitbach besteht.

Daher hat sich die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Rhein-Wied im Rahmen der Projektförderung Elektromobilität des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) um eine Zuwendung des Bundes zur Förderung eines Elektromobilitätskonzeptes beworben. Jetzt kam der entsprechende Zuwendungsbescheid in Höhe von 86.000 Euro aus dem Ministerium. Ein externer Dienstleister soll mit der Erstellung des Konzeptes beauftragt werden. Die Kosten hierfür wurden auf rund 108.000 Euro geschätzt.

Mit dem Elektromobilitätskonzept soll ein regionales Verkehrsentwicklungskonzept erarbeitet werden. Einen wesentlichen Bestandteil soll dabei das Ladeinfrastrukturkonzept bilden, das Aussagen zu einem flächen- und bedarfsgerechten Aufbau von Ladestationen treffen soll. Anhand einer Fuhrparkanalyse soll zusätzlich die Machbarkeit in Bezug auf die Integration von Elektrofahrzeugen in die kommunalen Fuhrparks untersucht werden. Analog dazu soll eine Machbarkeitsuntersuchung auch für gewerbliche Fuhrparks ausgewählter Unternehmen durchgeführt werden. Mittels anschließender Testphasen sollen die Ergebnisse validiert und die Mitarbeiter/innen sensibilisiert werden. Im Zuge einer Fuhrparkanalyse soll außerdem geprüft werden, ob die Erzeugung von regenerativer Energie an den betreffenden Standorten in Frage kommen würde. Zusätzlich sollen verschiedene eCar- und eBike-Sharing-Modelle betrachtet werden, um Hinweise auf zukünftige Mobilitätsstationen zu liefern. Um Nutzungsintensität und Nachfrage zu analysieren, sollen auch hier entsprechende Testphasen eingeplant werden.