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VESTISCHE TESTET INNOVATIVE ANTRIEBSTECHNOLOGIE – DER ERSTE E-BUS GEHT IN BOTTROP AUF LINIE

Er sieht nicht nur gut aus. Er ist vor allem Vorreiter in Sachen Elektromobilität – der neue E-Bus der Vestischen. Ab April wird er in Bottrop auf den Linien 262 und 261 unterwegs sein und in der InnovationCity einen nachhaltigen Beitrag zur Reduktion der lokalen Abgasemissionen in der morgendlichen Verkehrsspitze leisten. Elektrobusse fahren abgasfrei und geräuscharm.

Auch äußerlich unterscheidet sich der E-Bus mit seinem blau-weißen Design deutlich von den Standardfahrzeugen der Vestischen. Innen bietet er Raum für insgesamt 76 Fahrgäste. Der Geräuschpegel ist sehr niedrig, es sind keine Motorschwingungen spürbar, und auch das Beschleunigen und Bremsen verursachen keine Erschütterungen. Das vom Hersteller VDL Bus & Coach in Belgien produzierte Fahrzeug verfügt über eine Leistung von 127 kW. Eine Batterie-Ladung reicht abhängig von der Nutzung von Heizung, Klimaanlage und Lüftung für ca. 60 km bis 70 km. Dann muss der Bus wieder an einer Ladestation Energie tanken, die in einem Batteriesystem gespeichert wird.

Ohne öffentliche Förderung wäre der Einstieg in die Elektromobilität für die Vestische nicht finanzierbar. Der Preis für die Anschaffung des E-Busses inclusive der mobilen Ladestation beträgt rd. 533.000 €. Gegenüber der Anschaffung eines Standardlinienbusses belaufen sich die Mehrkosten auf rd. 322.000 €. Das laufende Projekt „E-Bus in Bottrop“ wird daher im Rahmen der Förderrichtlinie Elektromobilität vor Ort mit insgesamt 129.000 € durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert. Die Umsetzung der Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert.

Beim Rest der Mehrkosten ist die Stadt Bottrop mit im Boot. Der Rat der Stadt bezuschusst die Anschaffung des Elektrobusses mit rd. 193.000 €.