MenuMenu Suche

Schnellladenetz Westküste/Unterelbe

Am 27.07.2015 wurde die Machbarkeitsstudie veröffentlicht.

Der Aufbau eines Netzes von Schnellladestationen für Elektroautos entlang der Landesentwicklungsachse A23/B5 zwischen Hamburg und der dänischen Grenze kommt voran. Eine Machbarkeitsstudie der Regionalen Kooperation A23/B5 zeigt, wo die Ladestationen betrieben werden können.

  • Ort:
    Westküste/Unterelbe
  • Ansprechpartner:
    Projektleitung: Herr Gunnar Thöle, Klimaschutzmanager des Kreises Nordfriesland, Tel. 04841/67-136, E-Mail: gunnar.thoele@nordfriesland.de
  • Projektträger:
    Projektgesellschaft Norderelbe mbH, Regionalmanagement „Regionale Kooperation Westküste/Unterelbe“, Tel. 04821/17 888-0, E-Mail: froehlingsdorf@pg-norderelbe.de
  • Website:
    www.rek-a23-b5.de

Die Machbarkeitsstudie ermittelt den Bedarf für die neue Ladeinfrastruktur und gibt Aufschluss über geeignete Standorte für Ladepunkte in den vier Kreisen Nordfriesland, Dithmarschen, Steinburg und Pinneberg. In der ersten Umsetzungsphase empfiehlt die Studie die Errichtung von fünf Ladestationen an den Standorten Niebüll, Husum, Heide, Itzehoe und Pinneberg. Weitere 14 Ladepunkte werden für eine flächendeckende Versorgung benötigt.

Das Büro Stadt und Land hat in den vergangenen Monaten öffentliche und private Flächen untersucht, z. B. im Umfeld von Einzelhandelsobjekten. Aspekte wie die Erreichbarkeit, verfügbarer Stromanschluss, aber auch die Aufenthaltsqualität für Kunden wurden für jeden potenziellen Standort systematisch erfasst und bewertet. Die Studie zeigt darüber hinaus, dass vor allem die nahe an der Landesentwicklungsachse gelegenen und voraussichtlich stark frequentierten Stationen innerhalb kurzer Zeit rentabel betrieben werden könnten.

Das Aufladen eines Elektroautos an herkömmlichen Ladestationen dauert bis zu sechs Stunden. An einer Schnellladestation hingegen ist der Akku, je nach Autotyp, in 20 bis 30 Minuten für weitere 100 km Fahrtstrecke aufgeladen. Das geplante Schnellladenetz ermöglicht somit auch weitere Strecken komfortabel mit dem Elektroauto zurückzulegen. Es soll die drei gängigen Steckersysteme vorsehen, so dass alle Elektroautotypen die Schnellladestationen nutzen können.

Förderung:

Das „Regionalmanagement Regionale Kooperation Westküste/Unterelbe“
wurde gefördert durch das Zukunftsprogramm Wirtschaft. In das Zukunftsprogramm Wirtschaft fließen im Zeitraum 2007 – 2013 rund 662,3 Millionen Euro für die wirtschafts- und regionalpolitische Förderung in Schleswig-Holstein, davon rund 374 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), rund 208 Millionen Euro aus der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) sowie ergänzende Landesmittel in Höhe von rund 80,3 Millionen Euro.